Projekte in Naturschutz und Landschaftspflege

     

Innerhalb der kleinstrukturierten Kulturlandschaft des Werra-Meißner-Kreises finden sich viele wertvolle Offenlandbiotope. Diese Standorte im FFH-Gebiet Werra- und Wehretal gilt es zu pflegen und zu entwickeln, um hier die Biodiversität gezielt zu erhalten und zu fördern.



Das Projekt "Schaf schafft Landschaft" wird vom Bundesamt für Naturschutz gefördert und soll die Biodiversität im "Hotspot 17" langfristig durch Schafbeweidung erhalten und fördern. Dazu ist eine Verbesserung der Rahmenbedingungen der Schafhaltung notwendig.



Die ehemalige Mülldeponie wurde in einen Kalkmagerrasen umgewandelt. Um die weitere Pflege und Entwicklung kümmert sich der Geo-Naturpark.



Innerhalb Europas liegt der Verbreitungsschwerpunkt der „Echten Arnika“ in Deutschland. Da diese alte Heilpflanze auch in Hessen sehr selten geworden ist, wird ihr Vorkommen im Werra-Meißner-Kreis im Rahmen des Projekts „Arnika Hessen“ mit großem Engagement gefördert.



Das Frauenschuh-Projekt soll auf vielfältige Weise dem Aussterben des in Hessen stark bedrohten Frauenschuhs entgegenwirken. Auch Öffentlichkeitsarbeit stellt hier einen wichtigen Bestandteil der Schutzmaßnahmen dar.



Rund um Wendershausen ist ein großflächiger Biotopverbund aus alten Streuobstbeständen, Heckenstrukturen, Feldgehölzen und Waldflächen erhalten. Diesen gilt es aufgrund seiner großen biologischen Vielfalt zu bewahren.



Das FFH-Gebiete Werra- und Wehretal stellt innerhalb Hessens einen der bedeutendsten Lebensräume dieser gefährdeten Fledermausart dar. Auf der Grundlage weiterer Untersuchungen sollen Maßnahmen zu ihrem Schutz und ihrer Erhaltung abgeleitet werden.



Das Glücks-Widderchen ist eine sehr seltene Art, die in Hessen nur im Werra-Meißner-Kreis vorkommt. Die einzige Futterpflanze der Raupen - die Berg-Kronwicke - wächst nur an Extremstandorten. Diese Vorkommen sollen gezielt geschützt und gefördert werden.



Am Werratalsee werden der effektive Schutz der heimischen Natur und zugleich die Naherholung für den Menschen ermöglicht - eine Erfolgsgeschichte für Arten wie den Flussregenpfeifer vor unserer Haustür.



Die Umsetzung der WRRL geht innerhalb des Werra-Meißner-Kreises nur sehr langsam voran. Die Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege steht Kommunen des Kreises hier beratend zur Seite.



Durch Nistkästen stellt der Geo-Naturpark dem Wendehals neue Brutplätze zur Verfügung und beobachtet den Bestand dieser bedrohten und außergewöhnlichen Spechtart.



Thymian-Ameisenbläuling

Im Jahr 2022 startet der Geo-Naturpark ein Projekt zum Schutz des seltenen Thymian-Ameisenbläulings (Maculinea arion). Erfahren Sie bald mehr.



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Uferschwalbe

Der Geo-Naturpark nimmt in 2022 die Pflege der einzigen Uferschwalbenkolonie im Werra-Meißner-Kreis auf. Weitere Informationen folgen.



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Eremit

Dieser seltene Käfer bewohnt alte Bäume z.B. auf Streuobstwiesen. Es fanden bereits erste Untersuchungen zu totholzbewohnenden Käfern im Geo-Naturpark statt. Schauen Sie bald wieder vorbei.



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Weißstorch

Der Weißstorch siedelt sich als Brutvogel im Geo-Naturpark an. Neue Horst-Plattformen bieten ihm geeignete Brutplätze. Lesen Sie im Jahr 2022 mehr.



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Auf dem extensiv bewirtschafteten Schutzacker in den Hielöchern finden sie seltene Ackerwildkräuter.



Brand-Knabenkraut

Im Geo-Naturpark kommt das seltene Brand-Knabenkraut vor. Ziel dieses Projekts ist es, den Standort durch geeignete Pflegemaßnahmen zu erhalten und weiter zu verbessern. Erfahren Sie bald mehr.



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Im Auftrag des Forstamtes Hess.-Lichtenau und des Regierungspräsidiums Kassel setzt der Geo-Naturpark seit mehr als 10 Jahren Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege um. Hier geht es zu allen weiteren Projekten.




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