Die ältesten Gesteine des Devon (vor 415 - 360 Mio. Jahren) treten nur kleinräumig in Form von Grauwacken des Unterwerra-Sattels und Schiefern des Albunger Paläozoikums an die Oberfläche. Durchdrungen werden die Grauwacken z. B. im Höllental von vulkanischen Gesteinen (Diabase), die dem nächstjüngeren Zeitalter, dem Karbon, zugeordnet werden. Ablagerungen dieses Zeitalters sind hier nicht vorhanden, da unser Raum Abtragungsgebiet war.
Mit dem Rotliegenden - bestehend aus roten Quarz-Konglomeraten, Kalken, Kieselschiefer, Sand-, Silt und Tonsteinen -, bei uns vorwiegend im Richelsdorfer Gebirge, beginnt die Zeit des Perms (vor 295 - 251 Mio. Jahren).
Wesentlich weiter verbreitet sind die Kalk- und Dolomitgesteine des Zechsteins. In einem, vom Wasserstand sich immer wieder verändernden, Zechsteinmeer haben sich Kalke, Gips, Anhydrit, Salze und auch Kupferschiefer abgelagert. An den Hängen des Werratals und im Wesentlichen im Meißner-Vorland treten diese Gesteine zutage.