Verlorener Bach

Bereits auf Landkarten aus dem 19. Jahrhundert ist der Verlorene Bach unter seinem heutigen Namen eingetragen. Hier verschwindet ein Bach in einer Höhle. Diese Bachschwinden werden wissenschaftlich „Ponore“ genannt. Die Höhle liegt in der geologischen Einheit des Zechsteins. Vor über 250 Mio. Jahren haben sich im Zechsteinmeer Kalk, Dolomit, Gips und Salze abgelagert. Gips und Salz sind wasserlöslich. Werden diese ausgeschwemmt, bilden sich im Zechstein Hohlräume. Die Gesamtlänge der Roßbachponorhöhle beträgt 25,3 Meter bei einer Tiefe von 7,2 Metern. Die Höhle ist nicht begehbar.

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