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Kunst an der Grenze: "Aus der Enge in die Weite"

bei Herleshausen

Kunstwerk "Aus der Enge in die Weite" von Tobias Michael an der Straße nach Lauchröden. Copyright: Marco Lenarduzzi
Kunst an der Grenze: "Aus der Enge in die Weite"

 

In Herleshausen steht an der Straße ins thüringische Lauchröden das Kunst-an-der-Grenze-Kunstwerk "Aus der Enge in die Weite" von Tobias Michael. Aus einem schmalen Spalt zwischen zwei Betonblöcken drängt sich eine überlebensgroße menschliche Figur in die Freiheit. Assoziationen mit der Selbst-Befreiung der Menschen aus dem System der DDR, das seine Bürger durch Betonmauern, Stacheldraht und Minen an der Wahrnehmung demokratischer Grundrechte zur umfassenden Entfaltung ihrer Persönlichkeit hinderte, liegen nahe. Zugleich trägt das Kunstwerk aber auch die universelle Botschaft in sich, dass sich gewaltige Anstrengungen lohnen, um eine Einengung zu überwinden und einen eigenen Weg in die Weite zu gehen.

"Kunst an der Grenze" vereint sieben Kunstwerke in der Nähe der früheren innerdeutschen Grenze, die vom ehemaligen Landtagsvizepräsidenten Lothar Quanz zum 25-jährigen Jubiläum von Grenzöffnung und Wiedervereinigung initiiert und als Exterior-Projekt von der ARS NATURA-Stiftung kuratiert wurden.

Kontakt

Anschrift
Lauchröder Str.
37293 Herleshausen

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Ansprechpartner
ARS NATURA-Stiftung
Am Blaubach 5
34286 Spangenberg
05663 1746

info(at)ars-natura-stiftung.de
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Anfahrt

Anreise

Das Kunstwerk steht in der Lauchröder Straße - der Allee, die aus Herleshausen kommende zur Werrabrücke und nach Lauchröden führt. Das Kunstwerk steht kurz vor der Brücke auf der linken Straßenseite. Halten ist am Straßenrand möglich.

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