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gruenesbandhessen.de ist online

Dank der neuen Website ist das Grüne Band Hessen jetzt auch online erlebbar.

Christina Uhl (Referatsleiterin „Naturparke, Biosphärenreservat und Landtourismus“ im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat - HMLU, rechts), Sabine Budde (Stellvertretende Geschäftsführerin des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land, links) und Dorothea Kimpel (Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes Hersfeld-Rotenburg, Mitte) schalten die Internetseite zum Grünen Band Hessen symbolisch frei. Am Dienstag trafen sich die Akteure, die sich dem Nationalen Naturmonument „Grünes Band Hessen“ widmen, zu einem Austausch. Mit dabei Mitarbeitende von: Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, Regierungspräsidium Kassel (Obere Naturschutzbehörde), Regionalmanagement der LEADER-Regionen, LPV beim Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, Hessische Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, LPV Hersfeld-Rotenburg, Landratsamt Hersfeld-Rotenburg, TAG Nördliche Kuppenrhön und Rhön GmbH.

Nach der Vorstellung des Gesetzentwurfs für das Grüne Band Hessen durch Umwelt- und Heimatminister Ingmar Jung im Hessischen Landtag gibt es jetzt weitere Neuigkeiten rund um das Nationale Naturmonument entlang des ehemaligen Grenzstreifens: Mit der Internetseite www.gruenesbandhessen.de geht das Land Hessen den nächsten Schritt bei dem Vorhaben, die Region als Erholungs- und Reiseziel für einen natur- und geschichtsnahen Tourismus zu entwickeln. Mit der Ausweisung des Grünen Bands Hessen wird nicht nur die Natur im hessischen Abschnitt von Europas größtem Biotopverbund unter Schutz gestellt. Das Land hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung sowohl an die Teilung Deutschlands als auch an deren friedliche Überwindung aufrecht zu erhalten und die bestehenden Gedenkstätten und -orte zu fördern.

Anfang Februar hatte Staatsminister Jung den Gesetzentwurf für das Grüne Band Hessen im Landtag vorgestellt, der auf Kooperation und Freiwilligkeit statt Vorgaben und Ordnungspolitik setzt. Das Gesetz ist im engen Austausch mit den Menschen vor Ort entstanden. Unter anderem hatte das Ministerium Bürgerdialoge vor Ort veranstaltet, bei denen Landnutzer, Naturschützer und interessierte Bürger ihre Anregungen vorbrachten. Vieles davon findet sich nun in dem Gesetzentwurf wieder, der Erinnerungskultur, wirksamen Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung verbindet.

Diese Verbindung wird nun auch in den Elementen der neuen Webseite deutlich: Herzstück der Website ist eine interaktive Karte, auf der alle Grenzmuseen und Erinnerungsorte vermerkt sind. Darüber hinaus sind dort die qualitativ hochwertigen Wander- und Radwege am Grünen Band sowie das Kanurevier Werra zu finden. Für alle Ziele gibt es auf der Website detaillierte Informationen, Kontaktdaten, Anreiseempfehlungen, GPS-Daten sowie, soweit verfügbar, herunterladbare Karten und Broschüren. Auch grundlegende Informationen über das Grüne Band auf deutscher und europäischer Ebene sind zu finden. Ein regionsübergreifender thematischer Veranstaltungskalender wird das Angebot noch ergänzen.

Alle drei hessischen Landkreise am Grünen Band haben sich an der Ausgestaltung der Website beteiligt und Informationen zugeliefert. Neben den mit der Betreuung des Schutzgebietes beauftragten Landschaftspflegverbänden im Kreis Hersfeld-Rotenburg und im Werra-Meißner-Kreis haben sich das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön für den Kreis Fulda sowie die Tourismusbeauftragten des Kreises Hersfeld-Rotenburg, der Rhön GmbH und der Nördlichen Kuppenrhön für die Website engagiert. Auch die LEADER-Regionen liefern Informationen zu. Die Website wurde vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt finanziert und vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land erstellt, der als Marketinggesellschaft des Werra-Meißner-Kreises über die notwendige Expertise verfügt. Als Landschaftspflegeverband des Werra-Meißner-Kreises betreut der Geo-Naturpark zugleich etwa die Hälfte der Fläche des Nationalen Naturmonuments.

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