Die Zimmerin von Allendorf alias Elisabeth Cholewa führte Ende April 18 Gästeführerinnen und Gästeführer aus dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land durch die Allendorfer Altstadt.
Bad Soden-Allendorf liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. Hier stehen die Gebäude (meist Zwerchhäuser) Wand an Wand, ganze Straßenzüge sind in Fachwerkbauweise in kurzer Zeit nach einem Stadtbrand 1637 erbaut worden. Die Zimmerin wies besonders auf die unterschiedlichen Bauweisen hin. Je nachdem, ob der Baumeister aus Thüringen, Hessen oder Niedersachsen stammte, wurden unterschiedliche Elemente und Bauweisen verwendet. Wenn an es weiß, sieht man es den Gebäuden durchaus an. Dekorative Schnitzereien wie der Eierstab, stabilisierende Elemente wie der “Wilde Mann” und der einfachere “Mann”, die Thüringer Leiter sowie Raute und Andreaskreuz sind sicher allen im Gedächtnis geblieben.
Bei herrlichem Wetter bestieg die Gruppe noch den Kirchturm von St. Crucis und genoss den Ausblick auf die Werra mit der umliegenden Mittelgebirgslandschaft. Anschließend saß man im Rialto gemeinsam beim Essen und tauschte sich aus.
Gäste im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land dürfen sich auf Hundewander- und Nordic-Walking-Touren freuen. Auf Waldbaden im Entschleunigungswald, Stadtführungen, Reiseleitungen sowie Kirchen- und Klosterführungen. Alle Sparten waren vertreten und mittlerweile wurde die Führungssaison eröffnet.





