13. Mai: Wieder Gäste im Naturschongebiet am Werratalsee



Am vergangenen Wochenende sang zum ersten Mal in diesem Jahr ein Rohrschwirl (Locustella luscinioides) am Rande des großen Schilfgebiets im Naturschongebiet Werratalsee. 

Die Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) sind beinahe in alter Mannschaftsstärke eingetroffen und zwei bis drei Sänger knarzen allein im Naturschongebiet ihr Lied.

 

Am 28. und 29. April wurde eine Weißbart-Seeschwalbe (Chlidonias hybrida) als Durchzügler am See beobachtet.

 

Trauerseeschwalben (Chlidonias niger) sind seit Anfang Mai im Naturschongebiet.

 

Aufgrund der kalten Witterung sind hunderte Rauchschwalben am See und ruhen überall im Schilf. Auch viele Mehlschwalben, einige Uferschwalben und massenhaft Mauersegler suchen über dem Wasser und den Uferzonen nach Nahrung!

 

Diese wenigen Beobachtungen zeigen erneut, wie wichtig der Werratalsee insgesamt für die ans Wasser gebundenen Vogelarten ist, aber auch welche überragende Bedeutung dem Naturschongebiet zukommt, das unbedingt weiter entwickelt werden sollte. Schon heute übertrifft der avifaunistische Artenreichtum im Naturschongebiet den (fast) aller im hessischen Werratal für die Wasservögel ausgewiesenen Naturschutzgebiete.

 

(Dr. Jörg Brauneis, Foto Wolfgang Hübenthal)


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